Corona Krise


 

+++ Corona – Krise +++

WAS IST MÖGlich?   Wer hilft?   wie wird geholfen?

In dieser schwierigen Situation gilt es stets den Überblick zu behalten. Auf dieser Seite finden Sie daher wichtige steuer- und finanztechnische Informationen sowie Links zu Publikationen, Formularen oder Hinweisen. Wir sind ständig dabei die Aufstellung weiter zu aktualisieren.

 

 

 hilfsprogramme                                                                                         Stand: 03. August 2020

Gerne beraten und unterstützen wir unsere Mandanten auch bei unternehmerischen Entscheidungen und Antragstellungen, die im Zusammenhang mit den steuer-gesetzlichen Änderungen der COVID-19 Krise stehen.

Sprechen Sie uns an!

 

 

| Soforthilfe gewerbemieten: zuschuss-programm für berliner Mittelstand

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Zusätzliche Hilfe zur Abmilderung der Pandemie-Folgen für besonders hart von der Corona-Krise betroffene mittelständische Unternehmen mit über 10 und bis zu 249 Beschäftigten (ab 17.08.2020).

Voraussetzung: Umsatzrückgang von mind. 60% in April und Mai 2020

Förderungsgegenstand: Grundmiete bzw. -pacht inkl. Nebenkosten für die Monate April und Mai 2020

Fördersumme: 50% bis max. 10.000 € bzw. bei Unternehmen mit mehreren Objekten bis zu 30.000 €.

 

Die Antragsstellung erfolgt über die Investitionsbank Berlin. Hier finden Sie ein kurzes Informationsblatt zu diesem Programm.


Rückwirkende Herabsetzung der Steuervorauszahlungen 2019 (§110 EStG)

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Liquiditätshilfe für Unternehmen mit Corona bedingten Verlusten:

Der für die Festsetzung der Vorauszahlungen 2019 zugrunde gelegte Gesamtbetrag der Einkünfte kann pauschal um 30% gemindert werden, wenn Vorauszahlungen für 2020 auf 0,00 EUR herabgesetzt wurden.


| Pauschaler Verlustrücktrag im rahmen der steuererklärung 2019 (§ 111 EStG)

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Darüber hinaus kann im Rahmen der Veranlagung und Steuerfestsetzung für das Jahr 2019 (also mit der Steuererklärung) ein pauschaler Verlustrücktrag aus 2020 in das Jahr 2019, in Höhe von 30 Prozent vorgenommen werden.

So wird der Liquiditätsnachteil, den der Steuerpflichtige sonst hat, da er normaler Weise den Verlustrücktrag erst mit der Erklärung des Folgejahres geltend machen kann, zumindest teilweise ausgeglichen. Mit der Veranlagung des Jahres 2020 wird der pauschale Verlustrücktrag dann durch den tatsächlichen ersetzt.

In Ausnahmefällen kann auch ein höherer pauschaler Verlustvortrag als 30 % gewährt werden, wenn der Steuerpflichtige einen entsprechenden Verlust bereits nachweisen kann.

Hierzu genügt ein formloser Antrag.


| Stundung der SV Beitragszahlungen

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Für die Stundung der Beiträge für den Zeitraum März bis Mai gab es ein vereinfachtes Verfahren. Für all diejenigen, die auch über diesen Zeitraum hinaus nicht in der Lage sind, die gestundeten Beiträge und die neu fälligen Beiträge zu zahlen, wurden weitere Rahmenbedingungen geschaffen. Das Stundungsverfahren für den Zeitraum ab Juni wird sich eher wieder am Regelprozess orientieren. Die Sondervorauszahlungen werden damit “auf null gestellt”; bereits gezahlte Beträge werden von den Finanzämtern in voller Höhe erstattet.


| Erstattung der ust-Sondervorauszahlung

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Auf Antrag kann von betroffenen Unternehmen die bereits geleistete USt-Sondervorauszahlung auf 0 EUR herabgesetzt und erstattet werden. Dies schafft einen zusätzlichen Liquiditätsvorteil. Gern übernehmen wir dies für Sie.


| “Soforthilfe V” Zuschüsse des Landes Berlin

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Stark von der Corona-Krise betroffenen kleinen und mittleren Unternehmen sowie Freiberuflern der gewerblichen Wirtschaft ist es möglich, die Soforthilfe-V bei der IBB direkt zu beantragen.

Die Antragstellung endet voraussichtlich am 31.12.2020.

Alle weiteren Informationen finden Sie auf der Website der IBB unter: https://www.ibb.de/de/foerderprogramme/soforthilfe-v.html


| Kredite von der KfW

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Es gibt diverse Möglichkeiten KfW-Förderkredite für Betriebsmittel bei der Hausbank zu beantragen. Besonderheit hierbei ist insbesondere, dass in Abhängigkeit von der Laufzeit der Krediten die ersten 1-2 Jahre tilgungsfrei sind.

Weitere Infos hierzu: https://www.kfw.de/KfW-Konzern/Newsroom/Aktuelles/KfW-Corona-Hilfe-Unternehmen.html

Wenn sie eine Liquiditätsplanung benötigen, besprechen wir mit Ihnen gerne die notwendigen Angaben und erstellen auch entsprechende Planungen für Sie.


| Aussetzung der Insolvenzantragspflicht

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Die Insolvenzantragspflicht ist bis zum 30. September 2020 vorübergehend ausgesetzt, sofern die Gründe auf keine anderen als die Corona-Krise zurückzuführen sind

Beim Vorliegen einer Zahlungsunfähigkeit ist für die Aussetzung der Antragspflicht zudem erforderlich, dass Aussichten auf eine Beseitigung der Zahlungsunfähigkeit bestehen.

Es soll zugunsten des (Insolvenz-)Schuldners grundsätzlich die Verknüpfung der Insolvenzreife mit der Corona-Krise bzw. die Aussicht auf Beseitigung der Zahlungsunfähigkeit gesetzlich vermutet werden, vorausgesetzt der (Insolvenz-)Schuldner war am 31. Dezember 2019 noch zahlungsfähig. Dies stellt eine erhebliche Beweiserleichterung für den (Insolvenz-)Schuldner dar.

Hier empfehlen wir Ihnen, stets die rechtliche Beratung eines Rechtsanwaltes einzuholen.

Anmerkung: Die Aussetzung der Insolvenzantragspflicht kann durch das BMJV (Bundesministerium für Justiz und für Verbraucherschutz) bis zum 31. März 2021 verlängert werden.


| Überbrückungshilfe des Bundes

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Unternehmen mit bis zu 5 Beschäftigten, sollen jedoch nicht mehr als 9.000 Euro erstatteten bekommen und Unternehmen bis zu 10 Angestellte nicht mehr als 15.000 Euro. Dies soll nur in begründeten Fällen überstiegen werden dürfen.

  • Geltend gemachte Umsatzrückgänge und fixe Betriebskosten sind durch einen Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer in geeigneter Weise zu prüfen und zu bestätigen. Überzahlungen sind zu erstatten.
  • Antragsfrist:           31.8.2020
  • Auszahlungsfrist:  30.11.2020

 

 

Weiteres aus dem Konjunktur- und Krisenbewältigungspaket der Bundesregierung (Auszug):

    • Senkung des Mehrwertsteuersatzes
    • “Sozialgarantie 2021”
    • Degressive Abschreibung für Abnutzung (AfA)
    • Verlängerung der Investitionsfristen
    • Coronahilfen für StartUps (in Planung)

 

Neben den Hilfsprogrammen des Bundes, haben auch die einzelnen Länder Hilfsprogramme aufgesetzt. Dazu gibt es neben Zuschüssen, Darlehen, Bürgschaften, Stundungen etc. Um hier einen Überblick zu behalten hat die DATEV für uns Steuerberater und unsere Mandaten ein Tool zur Verfügung gestellt, worüber Sie schnell prüfen können, welche Programme für Ihr Unternehmen zur Verfügung stehen. Um die DATEV Corona-Fördermittel App zu nutzen, folgen Sie bitte folgenden Link:  DATEV Corona-App 

Zu den Einzelheiten der Corona-Soforthilfe für Unternehmen des Landes Berlin informiert Sie eine Übersicht der IBB, die Sie hier abrufen können.