Corona Krise


 

 

WAS IST MÖGlich?   Wer hilft?   wie wird geholfen?

In dieser schwierigen Situation gilt es stets den Überblick zu behalten. Auf dieser Seite finden Sie daher wichtige steuer- und finanztechnische Informationen zu den Corona-Hilfen des Bundes und der Länder Berlin-Brandenburg sowie Links zu Publikationen oder Formularen. Wir sind ständig dabei die Aufstellung weiter zu aktualisieren.

Gerne beraten und unterstützen wir unsere Mandanten auch bei unternehmerischen Entscheidungen und Antragstellungen, die im Zusammenhang mit den steuer-gesetzlichen Änderungen der COVID-19 Krise stehen. Sprechen Sie uns an!

 

 

HILFPROGRAMME & STEUERERLEICHTERUNGEN                                            

Stand: 17. januar 2021

| Kredite von der KfW

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Es gibt diverse Möglichkeiten KfW-Förderkredite für Betriebsmittel bei der Hausbank zu beantragen. Besonderheit hierbei ist insbesondere, dass in Abhängigkeit von der Laufzeit der Krediten die ersten 1-2 Jahre tilgungsfrei sind.

Weitere Infos hierzu: https://www.kfw.de/KfW-Konzern/Newsroom/Aktuelles/KfW-Corona-Hilfe-Unternehmen.html

Wenn sie eine Liquiditätsplanung benötigen, besprechen wir mit Ihnen gerne die notwendigen Angaben und erstellen auch entsprechende Planungen für Sie.


|  bund

RÜCKWIRKENDE HERABSETZUNG DER STEUERVORAUSZAHLUNGEN 2019

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Liquiditätshilfe für Unternehmen mit Corona bedingten Verlusten:

Der für die Festsetzung der Vorauszahlungen 2019 zugrunde gelegte Gesamtbetrag der Einkünfte kann pauschal um 30% gemindert werden, wenn Vorauszahlungen für 2020 auf 0,00 EUR herabgesetzt wurden.

(§110 EStG)


| PAUSCHALER VERLUSTRÜCKTRAG IM RAHMEN DER STEUERERKLÄRUNG 2019

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Darüber hinaus kann im Rahmen der Veranlagung und Steuerfestsetzung für das Jahr 2019 (also mit der Steuererklärung) ein pauschaler Verlustrücktrag aus 2020 in das Jahr 2019, in Höhe von 30 Prozent vorgenommen werden.

So wird der Liquiditätsnachteil, den der Steuerpflichtige sonst hat, da er normaler Weise den Verlustrücktrag erst mit der Erklärung des Folgejahres geltend machen kann, zumindest teilweise ausgeglichen. Mit der Veranlagung des Jahres 2020 wird der pauschale Verlustrücktrag dann durch den tatsächlichen ersetzt.

In Ausnahmefällen kann auch ein höherer pauschaler Verlustvortrag als 30 % gewährt werden, wenn der Steuerpflichtige einen entsprechenden Verlust bereits nachweisen kann.

(§ 111 EStG) 

Hierzu genügt ein formloser Antrag.


| Stundung der SV Beitragszahlungen  

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Unternehmen, die vom Shutdown betroffen sind, können unter bestimmten Voraussetzungen einen Antrag auf Stundung der Gesamtsozialversicherungsbeiträge für die Beitragsmonate November 2020 bis Januar 2021 stellen.

Zu den betroffenen Unternehmen zählen direkt u.a.

  • Institutionen und Einrichtungen aus dem Bereich der Freizeitgestaltung
  • Gastronomiebetriebe sowie Bars, Clubs, Diskotheken, Kneipen und ähnliche
  • Körperpflege-Dienstleistungsbetriebe wie Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe
  • Veranstaltungen, die der Unterhaltung dienen (inklusive Profi-Sportveranstaltungen) sowie
  • auch alle vom erweiterten Shutdown betroffenen Firmen.

Auch indirekt betroffene Unternehmen werden hierzu gerechnet, die den größten Teil ihrer Umsätze (mindestens 80 Prozent) mit direkt von den Schließungsmaßnahmen betroffenen Unternehmen erzielen.

Bedingung für die Stundung ist, vorrangig die zur Verfügung gestellten und erhaltenen Wirtschaftshilfen (neu seit 1. Januar 2021 Überbrückungshilfe III) einschließlich des Kurzarbeitergeldes soweit möglich zu nutzen und entsprechende Anträge vor dem Stundungsantrag zu stellen. Im Falle beantragter Kurzarbeit endet daher die Stundung der auf das Kurzarbeitergeld entfallenden Beiträge zur Sozialversicherung für die Ist-Monate November 2020 bis Januar 2021, sobald Sie als Arbeitgeber die Erstattung für diese Beiträge von der Bundesagentur für Arbeit erhalten haben. Die Beiträge sind nach Erstattung durch die Bundesagentur für Arbeit unverzüglich an die Einzugsstellen weiterzuleiten.


| Stundung von steuerzahlungen

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Wenn Unternehmen aufgrund der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie in diesem Jahr fällige Steuerzahlungen nicht leisten können, sollen diese Zahlungen auf Antrag befristet und grundsätzlich zinsfrei gestundet werden.

  • Am schnellsten und einfachsten erfolgt der Antrag online über Mein ELSTER an Ihr Finanzamt. Haben Sie nicht die Möglichkeit Mein ELSTER zu nutzen, ist auch die Übermittlung per Post oder E-Mail möglich (längere Bearbeitungszeit bitte hier einplanen). Telefonisch können Sie keine Stundung beantragen.
  • Die Entscheidung über den Zeitraum der Stundung liegt im konkreten Einzelfall im Ermessen des zuständigen Finanzamts.
  • Bis zum 31. März 2021 können (Anschluss-) Stundungen unter Berücksichtigung der dargestellten Besonderheiten für bis dahin fällige Steuern beantragt werden.
  • In diesem Zusammenhang können Stundungen längstens bis zum 30. Juni 2021 im vereinfachten Verfahren gewährt werden. Eine Verlängerung der Stundung bis zum 31. Dezember 2021 ist im vereinfachten Verfahren nur mit einer angemessenen, längstens bis zum 31. Dezember 2021 dauernden Ratenzahlungsvereinbarung möglich.

Mehr dazu im FAQ “Corona(Steuern)” des BMF (Stand: 28.12.2020).


| ERSTATTUNG DER UST-SONDERVORAUSZAHLUNG

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Zum Zweck eines Liquiditätsvorteils konnte auf Antrag im vergangenen Jahr von betroffenen Unternehmen die bereits geleistete USt-Sondervorauszahlung auf 0 EUR herabgesetzt und erstattet werden.

Der Deutsche Steuerberaterverband e.V. (DStV) hat sich in einem Schreiben an das Bundesministerium der Finanzen gewandt und eindringlich darum gebeten, die Unternehmen auch 2021 von der Umsatzsteuer-Sondervorauszahlung freizustellen.


|  “digtial jetzt” – Digitalisierungsprämie für kmu 

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  • Damit der Mittelstand die wirtschaftlichen Potenziale der Digitalisierung ausschöpfen kann, unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit dem Programm „Digital Jetzt – Investitionsförderung für KMU“.
  • Die Fördermittel für das Jahr 2020 sind ausgeschöpft.
  • Die Registrierung wurde am 1. Dezember 2020 wieder geöffnet und ist für alle Unternehmen dann fortwährend offen.
  • Bereits bestehende Registrierungen behalten ihre Gültigkeit.
  • Die monatlich verfügbaren Kontingente werden ab Januar 2021 auf Basis eines Zufallsverfahrens verlost. Die ausgelosten Registrierungen können einen Antrag vorbereiten und einreichen.

Mehr Infos finden Sie beim BMWi.


|  CORONA-PRÄMIEN FÜR ARBEITNEHMER BIS 1.500 EURO STEUERFREI

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Arbeitgeber können ihren Arbeitnehmern aufgrund der Corona-Krise Beihilfen und Unterstützungen bis zu einem Betrag von 1.500 Euro nach § 3 Nummer 11a EStG steuerfrei in Form von Zuschüssen und Sachbezügen gewähren.

  • Voraussetzung ist, dass die Beihilfen und Unterstützungen zur Abmilderung der zusätzlichen Belastungen durch die Corona-Krise und zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn geleistet werden. Die steuerfreien Leistungen sind im Lohnkonto aufzuzeichnen.
  • Im Rahmen des Jahressteuergesetzes 2020 hat der Gesetzgeber beschlossen, den Zeitraum für die Auszahlung einer steuerfreien Corona-Prämie bis zum 30.06.2021 zu verlängern.
  • Die Verlängerung des Zeitraums dieser Regelung führt nicht dazu, dass die Corona-Prämie dem Arbeitnehmer im Jahr 2021 nochmal steuerfrei bezahlt werden kann. Es wird lediglich der Zeitraum für die Gewährung der Steuerbefreiung verlängert.

BMF-Schreiben vom 18.12.2020. 


|  Novemberhilfe/dezemberhilfe 

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Außerordentliche Wirtschaftshilfe des Bundes für Unternehmen, Betriebe, Selbständige, Vereine und Einrichtungen, deren Betrieb aufgrund der zur Bewältigung der Pandemie erforderlichen Maßnahmen temporär geschlossen wird, in Form einer einmaligen Kostenpauschale. Gedacht insbesondere für diejenigen Unternehmen, bei denen nicht mit Nachholeffekten beim Konsum zu rechnen ist, etwa Restaurants, Bars, Hotels oder Theater, die seit Beginn der Krise besonders betroffen sind.

Antragsberechtigt sind:

  • Alle Unternehmen (auch öffentliche), Betriebe, Selbständige, Vereine und Einrichtungen, die auf der auf Grundlage des MPK-Beschlusses vom 28. Oktober 2020 erlassenen Schließungsverordnungen der Länder den Geschäftsbetrieb einstellen mussten (direkt betroffene Unternehmen),
  • Alle Unternehmen, die nachweislich und regelmäßig 80 Prozent ihrer Umsätze mit direkt von den o.g. Maßnahmen betroffenen Unternehmen erzielen (indirekt betroffene Unternehmen).
  • Hotels und Veranstaltungsstätten werden als direkt betroffene Unternehmen angesehen.

Förderfähige Maßnahmen

  • Zuschüsse pro Woche der Schließungen in Höhe von 75 Prozent des durchschnittlichen wöchentlichen Umsatzes im November bzw. Dezember 2019.
  • Soloselbstständige können als Vergleichsumsatz alternativ den durchschnittlichen Monatsumsatz im Jahre 2019 zugrunde legen. Bei Antragsberechtigten, die nach dem 31. Oktober 2019 ihre Geschäftstätigkeit aufgenommen haben, kann als Vergleichsumsatz der Monatsumsatz im Oktober 2020 oder der monatliche Durchschnittsumsatz seit Gründung gewählt werden.

Förderhöchstgrenze / Beihilferahmen

Die Förderhöchstgrenze bildet der beihilferechtliche Rahmen:

  • Novemberhilfe: Beihilfen bis 1 Mio. Euro (gestützt auf Kleinbeihilfenregelung und De-Minimis-VO)
  • Novemberhilfe plus: Beihilfen über 1 Mio. Euro nach Notifizierung bei der EU-Kommission (Notifizierung voraussichtlich nach Art. 107 Abs. 2 b AEUV).

Antragstellung

  • Die Antragstellung und Auszahlung erfolgt voll elektronisch über die Plattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de.
  • Die Antragsfrist für November- und Dezemberhilfe wurde verlängert bis zum 30. April 2021.
  • Die vollständige Auszahlung der Novemberhilfe durch die 16 Länder erfolgt seit dem 12. Januar. Bisher waren Abschlagszahlungen von bis zu 50.000 Euro möglich.
  • Unternehmen, die bereits Überbrückungshilfe beantragt haben oder planen Überbrückungshilfe zu beantragen oder Unternehmen, die mehr als 5000,- Euro Fördersumme erwarten und alle Nicht-Soloselbständigen beauftragen bitte einen prüfenden Dritten (Steuerberater, Wirtschaftsprüfer etc.) damit, den Antrag auf November- und Dezemberhilfe für sie zu stellen.

Da die Schließungsanordnungen des 2. November 2020 auch Anfang 2021 fortbestehen, steht den meisten Betroffenen ab dem 1. Januar 2021 die Überbrückungshilfe III zur Verfügung.

Mehr Infos finden Sie hier.


| Überbrückungshilfe II 

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Die Förderung für kleine und mittelständische Unternehmen geht in die 2. Phase!

  • Die maximale Förderung beträgt 50.000 Euro pro Monat.
  • Unternehmen mit bis zu 5 Beschäftigten, sollen jedoch nicht mehr als 3.000 Euro pro Monat erstattet bekommen und Unternehmen bis zu 10 Angestellte nicht mehr als 5.000 Euro. Dies soll nur in begründeten Fällen überstiegen werden dürfen.
  • Die Überbrückungshilfe II umfasst die Fördermonate September bis Dezember 2020. Anträge für diesen Zeitraum können ab sofort gestellt werden.
  • Die Antragsfrist endet am 31. März 2021.
  • Geltend gemachte Umsatzrückgänge und fixe Betriebskosten sind durch einen Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer in geeigneter Weise zu prüfen und zu bestätigen. Überzahlungen sind zu erstatten.

Wichtig:

Anträge für die 1. Phase der Überbrückungshilfe (Fördermonate Juni bis August 2020) können nun nicht mehr rückwirkend gestellt werden.

 

Lesen Sie mehr hier.


| Überbrückungshilfe III 

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Die Überbrückungshilfe unterstützt Unternehmen, Soloselbstständige sowie Freiberuflerinnen und Freiberufler, die von den Maßnahmen zur Pandemie-Bekämpfung besonders stark betroffen sind.

Die Überbrückungshilfe III setzt auf die bisherige Überbrückungshilfe II auf.

  • Es wird ein Zuschuss zu den nicht einfach zu beendenden Fixkosten gezahlt (wie z.B. Mieten, Pachten und Versicherungsprämien). Zuschüsse müssen nicht zurückgezahlt werden.
  • Antragsberechtigt
    • Alle Unternehmen mit mehr als 30 Prozent Corona bedingten Umsatzeinbruch können die gestaffelte Fixkostenerstattung erhalten.
    • Und: Öffnung für größere Unternehmen bis 750 Mio. Euro Jahresumsatz.
  • Für Unternehmen mit starken Umsatzrückgängen wurde der Förderhöchstbetrag pro Monat auf 200.000 € erhöht
  • Die Überbrückungshilfe III gilt auch für Unternehmen, die von den Schließungen ab 16. Dezember 2020 betroffen sind. Für sie gilt ein Förderhöchstbetrag von 500.000 € pro Monat.

Die Antragsstellung ist derzeit noch nicht möglich.

Einen detaillierten Überblick finden Sie hier im Schreiben des BMWi.


land berlin

| SOFORTHILFE V – ZUSCHÜSSE DES LANDES BERLIN 

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+++ Temporär nur als Tilgungszuschuss +++

Stark von der Corona-Krise betroffenen kleinen und mittleren Unternehmen sowie Freiberuflern der gewerblichen Wirtschaft ist es möglich, die Soforthilfe-V bei der IBB direkt zu beantragen.

Die Antragstellung ist nun voraussichtlich bis zum 30.06.2021 möglich.

Achtung: Für den Beantragungszeitraum des Bundesprogramms Corona Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen wird die Antragstellung für den Sofortzuschuss der Soforthilfe V ausgesetzt. Bis auf Weiteres können Sie sich daher nur für den Tilgungszuschuss registrieren.

Alle weiteren Informationen finden Sie auf der Website der IBB unter: https://www.ibb.de/de/foerderprogramme/soforthilfe-v.html


| Coronahilfen für Start-Ups

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Das Land Berlin unterstützt gemeinsam mit dem Bund Start-ups und kleine mittelständische Unternehmen in Berlin, die infolge der Corona-Krise in Schwierigkeiten geraten sind. Die Mittel in Höhe von maximal 800.000 EUR je Unternehmen bzw. Unternehmensgruppe werden je nach Einzelfall über einen von drei Finanzierungswegen vergeben.

  • drei Finanzierungswege je nach Bedarf der Unternehmen
  • verschiedene Finanzierungsarten (offene Beteiligung, stille Beteiligung, Wandeldarlehen, Nachrangdarlehen)
  • Mittel verwendbar für Investitionen sowie laufende Kosten
  • Anfragen ausschließlich über den jeweiligen Finanzierungspartner

Weitere Infos finden Sie hier.

 

 

 

Weiteres aus dem Konjunktur- und Krisenbewältigungspaket der Bundesregierung (Auszug):

    • “Sozialgarantie 2021”
    • Degressive Abschreibung für Abnutzung (AfA)
    • Verlängerung der Investitionsfristen

 

DATEV Corona-App 

    • Neben den Hilfsprogrammen des Bundes, haben auch die einzelnen Länder Hilfsprogramme aufgesetzt. Um hier einen Überblick zu behalten, hat die DATEV für uns Steuerberater und unsere Mandaten ein Tool zur Verfügung gestellt, worüber Sie schnell prüfen können, welche Programme für Ihr Unternehmen zur Verfügung stehen. Hier geht’ s zur DATEV Corona-Fördermittel App.