Corona Krise


 

+++ Corona – Krise +++

WAS IST MÖGlich?   Wer hilft?   wie wird geholfen?

In dieser schwierigen Situation gilt es stets den Überblick zu behalten. Auf dieser Seite finden Sie daher wichtige steuer- und finanztechnische Informationen sowie Links zu Publikationen, Formularen oder Hinweisen. Wir sind ständig dabei die Aufstellung weiter zu aktualisieren.

 

 

übersicht der hilfsprogramme (alle Bundesländer)                                       Stand: 04. juni 2020

Neben den Hilfsprogrammen des Bundes, haben auch die einzelnen Länder Hilfsprogramme aufgesetzt. Dazu gibt es neben Zuschüssen, Darlehen, Bürgschaften, Stundungen etc. Um hier einen Überblick zu behalten hat die DATEV für uns Steuerberater und unsere Mandaten ein Tool zur Verfügung gestellt, worüber Sie schnell prüfen können, welche Programme für Ihr Unternehmen zur Verfügung stehen. Um die DATEV Corona-Fördermittel App zu nutzen, folgen Sie bitte folgenden Link:  DATEV Corona-App 

Zu den Einzelheiten der Corona-Soforthilfe für Unternehmen des Landes Berlin informiert Sie eine Übersicht der IBB, die Sie hier abrufen können.

 

 

| Rückwirkende Herabsetzung der Steuervorauszahlungen 2019

Liquiditätshilfe für Unternehmen mit Corona bedingten Verlusten:

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    • Steuerpflichtige mit Gewinn- und Vermietungseinkünften können jetzt neben den bereits für 2020 geleisteten Vorauszahlungen auch die nachträgliche Herabsetzung der Vorauszahlungen zur Einkommen- oder Körperschaftssteuer für 2019 auf der Grundlage eines pauschal ermittelten Verlustrücktrages beantragen.
    • Dieser beträgt 15 % der maßgeblichen Einkünfte, die der Festsetzung der Vorauszahlungen für 2019 zugrunde gelegt wurden (max. 1 Mio Euro bzw. 2 Mio Euro bei Zusammenveranlagung).
    • Betroffenheit besteht, wenn die Vorauszahlungen für 2020 bereits auf null Euro herabgesetzt wurden. Solange das Unternehmen Verluste ausweist, muss der Betrag nicht zurückgezahlt werden.

Alle Details regelt das BMF-Schreiben vom 24.04.2020. Bitte sprechen Sie uns an, sofern wir Sie hierbei unterstützen können.


| Stundung der SV Beitragszahlungen

Der GKV Spitzenverband weist in seiner Pressemitteilung darauf hin, dass eine Stundung der Sozialversicherungsbeiträge nur dann möglich ist, wenn alle Maßnahmen aus den verschiedenen Hilfspaketen und Unterstützungsmaßnahmen der Bundesregierung ausgeschöpft sind.

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Die Stundung ist derzeit nur für den Zeitraum März und April begrenzt. Sollte ein entsprechender Antrag auf Stundung gestellt werden müssen, ist der Antrag bei jeder Krankenkasse zu stellen bei denen Beschäftigte versichert sind. Gerne stellen wir Ihnen ein entsprechendes Muster zur Verfügung. Stundungen werden längstens bis zum Fälligkeitstag für die Beiträge des Monats Mai 2020 gewährt.

Ebenso unterstützen wir Sie auch bei der Antragstellung.


| Erstattung der Sondervorauszahlung

Die Berliner Finanzverwaltung hat mitgeteilt, dass Steuerpflichtige, die wirtschaftlich von den Folgen der Corona-Krise betroffen sind, in begründeten Ausnahmefällen ab sofort bei ihrem Finanzamt einen Antrag auf Erstattung der Sondervorauszahlungen (1/11) auf die Umsatzsteuer für das Jahr 2020 stellen können.

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Die Sondervorauszahlungen werden damit “auf null gestellt”; bereits gezahlte Beträge werden von den Finanzämtern in voller Höhe erstattet.

Sprechen sie uns an, wenn wir hier für Sie tätig werden sollen.


| “Soforthilfe V” Zuschüsse des Landes Berlin

Seit dem 18.05.2020 ist es stark von der Corona-Krise betroffenen kleinen und mittleren Unternehmen sowie Freiberuflern der gewerblichen Wirtschaft möglich, die Soforthilfe-V bei der IBB direkt zu beantragen.

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    • für Unternehmen mit mehr als 10 und bis zu 100 Mitarbeitern (Vollzeitäquivalente) und mit Betriebsstätte / Sitz in Berlin (Meldung bei Berliner Finanzamt)
    • gibt es bis zu 25.000 EUR betriebliche Sach- und Finanzaufwandszuschüsse (in begründeten Ausnahmefällen auch darüber)
    • Einsatzmöglichkeit des Soforthilfe-V-Zuschusses als Tilgungszuschuss zu einem bereits beantragten KfW-Schnellkredit bis zu 20% der Darlehenssumme
    • ausschließlich digitale Anträge

Die Antragstellung endet voraussichtlich am 31.12.2020.

Wenn wir Ihnen bei der Zusammenstellung der Unterlagen behilflich sein können, sprechen Sie uns an.

Alle weiteren Informationen finden Sie auf der Website der IBB unter: https://www.ibb.de/de/foerderprogramme/soforthilfe-v.html


| “Soforthilfe Corona”Zuschüsse des Landes und des Bundes

+++Antragstellung seit Sonntag, 31.05.2020, nicht mehr möglich+++

Für Kleinst- und Solounternehmen stellen sowohl der Bund als auch das Land Berlin Zuschüsse zur Verfügung. Diese können über die Website der Investitionsbank Berlin online beantragt werden.

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Anträge für Soforthilfe Corona können nach wie vor gestellt werden. Die

Diese Zuschüsse können von Unternehmen in Anspruch genommen, die Ihren Sitz in Berlin haben UND aufgrund der Corona-Krise in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten sind.

    • Unternehmen mit bis zu 5 Beschäftigten stehen insgesamt bis zu 9.000 EUR  zur Verfügung.
    • Unternehmen mit mehr als 5 und bis zu 10 Beschäftigten stehen 15.000 EUR aus Bundesmitteln zur Verfügung.
    • Die Antragstellung pausiert täglich zwischen 18:00 und 9:00 Uhr sowie am Wochenende und an Feiertagen.
    • Ausschließlich digitale Antragsstellung

Ziel der Investitionsbank Berlin ist es, dass das Geld innerhalb von 3 Tagen nach erfolgter Antragsstellung überwiesen wird.

Weitere Infos hierzu: https://www.ibb.de/de/wirtschaftsfoerderung/themen/coronahilfe/corona-liquiditaets-engpaesse.html


| Rettungsbeihilfe Corona

+++Zwischenzeitlich ausgesetzt+++

Die Nachfrage nach den Darlehen im Rahmen der Rettungsbeihilfen Corona (Soforthilfe Paket I) übersteigt die Erwartung bei weitem. Deshalb wurde bis auf Weiteres die Annahme weiterer Anträge ausgesetzt, um mit den Senatsverwaltungen für Wirtschaft, Energie und Betriebe sowie Finanzen das weitere Vorgehen zu beraten. Die eingegangenen Anträge werden alle bearbeitet!

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Kleinere und mittlere Unternehmen mit Betriebsstätte in Berlin (auch Unternehmen, die jünger als 3 Jahre sind) können Überbrückungskredite bis zu 500.000 EUR beantragen.

Diese werden zinslos gewährt und sind nach 2 Jahren in einer Summe zurückzuzahlen. Hiermit soll die kurzfristige Liquidität der Unternehmen gefördert werden, so dass bspw. Mieten und Personalaufwendungen beglichen werden können. Hier wird jedoch von der IBB eine selbstschuldnerische Bürgschaft in Höhe des beantragten Darlehens durch die wirtschaftlichen Berechtigten bzw. gesetzlichen Vertreter der Unternehmen gefordert.

Diese Anträge sind ausschließlich online über das Kundenportal der IBB zu stellen. Hier sind diverse ergänzende Dokumente zusammenzustellen und hochzuladen. Aufgrund der hohen Nachfrage kommt es hier derzeit zu Einschränkungen und Verzögerungen im Kundenportal der IBB.

Weitere Infos hierzu: https://www.ibb.de/de/foerderprogramme/liquiditaetshilfen-berlin.html


| Soforthilfe für Unternehmer in Brandenburg 

Das Sofortprogramm der Investitionsbank des Landes Brandenburg umfasst ebenfalls die Förderung in Form von Zuschüssen.  Der Antrag ist gemeinsam mit entsprechenden Unterlagen per E-Mail an zu senden.

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Der Zuschuss kann von Unternehmen mit einer Betriebs- oder Arbeitsstätte in Brandenburg mit bis zu 100 Beschäftigten in Anspruch genommen werden, die aufgrund der Corona-Krise in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten sind.

    • Unternehmen mit bis zu 5 Beschäftigten erhalten bis zu 9.000 EUR,
    • Unternehmen mit bis zu 10 Beschäftigten erhalten bis zu 15.000 EUR,
    • Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten erhalten bis zu 30.000 EUR,
    • Unternehmen mit bis zu 100 Beschäftigten erhalten bis zu 60.000 EUR,

Weitere Infos hierzu: https://www.ilb.de/de/wirtschaft/zuschuesse/soforthilfe-corona-brandenburg/


| Kredite von der KfW

Darüber hinaus gibt es diverse Möglichkeiten KfW-Förderkredite für Betriebsmittel bei der Hausbank zu beantragen. Besonderheit hierbei ist insbesondere, dass in Abhängigkeit von der Laufzeit der Krediten die ersten 1-2 Jahre tilgungsfrei sind.

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Weitere Infos hierzu: https://www.kfw.de/KfW-Konzern/Newsroom/Aktuelles/KfW-Corona-Hilfe-Unternehmen.html

Selbstverständlich unterstützen wir Sie bei der Zusammenstellung aller notwendigen Unterlagen.

Wenn sie eine Liquiditätsplanung benötigen, besprechen wir mit Ihnen gerne die notwendigen Angaben und erstellen auch entsprechende Planungen für Sie.


| Aussetzung der Insolvenzantragspflicht

Die Insolvenzantragspflicht ist bis zum 30. September 2020 vorübergehend ausgesetzt, sofern die Gründe auf keine anderen als die Corona-Krise zurückzuführen sind.

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Beim Vorliegen einer Zahlungsunfähigkeit ist für die Aussetzung der Antragspflicht zudem erforderlich, dass Aussichten auf eine Beseitigung der Zahlungsunfähigkeit bestehen.

Es soll zugunsten des (Insolvenz-)Schuldners grundsätzlich die Verknüpfung der Insolvenzreife mit der Corona-Krise bzw. die Aussicht auf Beseitigung der Zahlungsunfähigkeit gesetzlich vermutet werden, vorausgesetzt der (Insolvenz-)Schuldner war am 31. Dezember 2019 noch zahlungsfähig. Dies stellt eine erhebliche Beweiserleichterung für den (Insolvenz-)Schuldner dar.

Auch hier empfehlen wir Ihnen stets die rechtliche Beratung eines Rechtsanwaltes einzuholen.

Anmerkung: Die Aussetzung der Insolvenzantragspflicht kann durch das BMJV (Bundesministerium für Justiz und für Verbraucherschutz) bis zum 31. März 2021 verlängert werden.